Amila, Jean

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  • Jean Amila wurde insbesondere durch seine Kriminalromane, die in der Série noire von Gallimard erschienen, bekannt.
    Jean Amila, Pseudonym von Jean Meckert, geboren am 24. November 1910 in Paris; gestorben am 7. März 1995, war ein französischer Schriftsteller. Er wurde insbesondere durch seine Kriminalromane, die in der Série noire von Gallimard erschienen, bekannt.

    Der Autor wuchs in Paris auf. Im Ersten Weltkrieg verlor er seinen Vater, der wegen nichtkonformen Verhaltens erschossen wurde. Die Mutter konnte den Tod des Mannes nicht verwinden und kam für zwei Jahre in ein Heim und der Junge lebte in dieser Zeit im Waisenhaus. Bereits mit 13 Jahren begann er zu arbeiten, leistete seinen Wehrdienst ab und übernahm zahlreiche, kleinere Jobs. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges, 1939, wurde Meckert eingezogen, jedoch sein Regiment recht schnell wieder immobilisiert. Er geriet in der Schweiz in Gefangenschaft. Einige Monate später kehrte er nach Paris zurück und nahm eine Stelle im Rathaus des XX. Arrondissements an. Nebenher wirkte er in der Résistance mit und widmete sich intensiv dem Schreiben. 1942 gab er für die Literatur seinen Beruf auf. Ab 1950 schrieb er für die Série noire. 1971 wurde er auf Tahiti zusammengeschlagen, wobei die Umstände im Dunkeln blieben. Möglicherweise besteht ein Zusammenhang zu seinem Roman "La Vierge et le taureau", in welchem er sich kritisch zu den nuklearen und bakteriologischen Versuchen des französischen Staates in Ozeanien äußerte. Aufgrund des Angriffs erlitt Meckert eine Amnesie, die ihn mehrere Jahre am Schreiben hinderte. Erst 1981 veröffentlichte er wieder einen Roman. 1995 starb er 85-jährig in Paris. Der Autor, der aus einfachen Verhältnissen stammte und niemals studiert hatte, war ein Autodidakt.

    Der Autor bei mein-bücherregal.de:
    Bis nichts mehr geht (2007) - Jusqu'à plus soif (1962) Zur Rezi



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